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Mach dir ein Bild vom Bild und du verstehst die Kunst!

Werdegang:
Ulrike Aschermann wurde 1965 in Hamburg geboren. Als Kind hat sie schon viel gezeichnet, Ihr Ziel war es Illustration zu studieren, doch 2 wundervolle Kinder, der Hausbau und die Gestaltung im Garten, haben den Plan durchkreuzt. Die letzten 30 Jahre war sie als Lithografin in der Werbung tätig, zu selten wurde der Pinsel geschwungen. Doch die Malerei hat sie immer wieder neu gefesselt ob mit Kohle, Pastell oder Aquarell, es gibt viele Bilder von Ihr. Die Liebe zur Acrylfarbe hat sie dann 2004 für sich entdeckt!


Form - Farbe - Empfindung
Ulrike Aschermanns Bilder zeigen, wie sie als Lithografin mit Acryl experimentiert, dessen Intensität und ausdauernde Leuchtkraft sie fasziniert. Sie setzt die Farben gleichermaßen gefühls- und kopfgesteuert ein. Jede dieser Farbgestiken ist ein persönliches Erlebnis. In ihrer Stilrichtung mischt sie je nach Lust Gegenständliches und Abstraktes. Auf ihre Farbkompositionen legt sie großen Wert. Die Klarheit, Intensität und Lebendigkeit der Farben finden sich in vielen ihrer Bilder wieder. Die Farben erleben und spüren mit all dem, was sie ausdrücken, soll für jeden Betrachter ein eigenständiges Erlebnis darstellen. Dadurch entsteht eine Dynamik, eine Vielfältigkeit und eine Spannung zwischen Künstlerin, Bild und Betrachter. Sie arbeitet in Ihren Acrylbildern zusätzlich mit Pappe, Seidenpapier, Sand und Steinen um mehr Tiefe und Struktur zu erlangen. Ulrike Aschermann will, dass ihre Bilder sowohl ihre eigenen Emotionen kommunizieren wie auch Offenheit und Weite ausstrahlen, die dem Betrachter ermöglichen, die eigene Gefühls- und Imaginationskraft einzusetzen.


Energie - Sinnlichkeit:
Ulrike Aschermann nennt ihre Bilder Energiebilder. Die Farbe verleiht ihnen ihre Kraft. Die Kraft der Pferde dominiert durch das Gelb, das warme Glühen der Landschaften vermitteln Orange- und Rottöne und an sinnliche Erfahrungen erinnert die Vielfältigkeit der Blumenmotive. In der Reihe der blauen Bilder hingegen assoziiert man vielleicht mit dem Element Wasser, das nicht zu bändigende Element, das die Künstlerin so liebt und das sie bei Sturmflut hinaus an den Ort des Geschehens zieht.

Verstärkt wird dieser sinnliche Aspekt durch den Farbauftrag. Manchmal gerät er sehr dick, weil sich unter dem sichtbaren Bild zwei weitere Bilder verbergen. Auch trägt Ulrike Aschermann die Farbe gerne mit dem Spachtel auf, so dass ein Spiel von Licht und Schatten entsteht. Ihre Bilder sollen zum Anfassen einladen, der Betrachter mag gerne die Bildoberfläche mit den Fingern nachfahren, tasten, befühlen. Was wir berühren dürfen, das berührt auch uns.


Motive:
Als wesentliche Inspiration betrachtet Ulrike Aschermann die Natur, besonders die Insel Mallorca. Pflanzen und Tiere als beseelte und ebenbürtige Wesen dienen als Projektionsfläche eigener Emotionen. Doch spricht Ulrike Aschermann auch vom Doppelsinn ihrer Bilder. Denn was spontan gegenständlich eindeutig erscheint, zeigt sich bei erneutem Betrachten ein verändertes Gesicht. Gassen und Treppen z.B. die zunächst perspektivisch richtig erscheinen, verlaufen plötzlich in einem unbestimmten, nicht fassbaren Bildraum. So manches Bild durchlebt bereits in seinem Entstehungsprozess eine Motivmetamorphose und was als Haus geboren wurde, tritt vielleicht letzlich ein sichtbares Leben als Blume an. Die Künstlerin mag eigentlich keine geraden Linien, keine klaren geometrischen Formen. Sie sagt, auch das Leben sei nicht geradlinig, es verlaufe in Kurven und Wellen. So schmerzvoll auch manche Lebenssituation sein mag, es gäbe immer eine Schönheit dahinter. Ihre Kunst spiegelt diese Aussage und ihre Bilder drücken in Form und Farbe ihre Empfindungen aus, sie haben ihre eigenen Gesetze und sind von einem magischem Raum belebt. So zeugen sie lebendig und berührend von Ulrike Aschermanns Liebesbeziehung zur Kunst und jedem einzelnen ihrer Bilder.
Puplikumsinfo von Annegret Beck zur Vernisage im affinis 2007

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Acryl Bilder Galerie Hamburg

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